Meine Yogaplaylists

Welche Musik braucht es beim Yoga? Braucht es überhaupt Musik beim Yoga?

An sich ist das einfach beantwortet: Es braucht überhaupt keine Musik, um Yoga auszuüben. Jedoch hilft es mir manchmal, meinen Geist schneller zu beruhigen, wenn ich meine vertrauten Playlists abspiele. Es ist, als würde ich einen Schalter umlegen, und mit den ersten Takten des ersten Songs beginne ich, tiefer zu atmen.


Doch warum ist das so?


Es ist wie eine Art Speichern. Wir speichern durch das Hören der immer gleichen Songs zu den gleichen Aktivitäten in unserem Gehirn ab, in welchem Zustand wir uns befinden. Wenn wir also immer wieder einen Song, der uns gut gefällt, hören, während wir Yoga praktizieren, lernt unser Gehirn, dass es automatisch in diesen Zustand kommen kann, sobald der Song erklingt. Im Grunde ist es ein autogenes Training.


Wir können Musik gezielt einsetzen, um zu schneller Entspannung zu finden. Der Vorteil von autogenem Training mit Musik ist nicht nur eine schnelle Entspannung, sondern auch eine nachhaltige Selbstberuhigung.


Musik hat also einen Einfluss auf unseren Körper. Sie verändert unseren Herzschlag, unsere Hormonausschüttung, sie beeinflusst unsere Atemfrequenz und unseren Blutdruck und in weiterer Folge verändert sie durch die Entspannung auch unsere Verdauung und unsere Muskelspannung.


Noch konkreter: Musik wirkt auf unser limbisches System. Das limbische System ist der Sitz unserer Emotionen. Dadurch kann Musik Schmerzen lindern und Erinnerungen wachrufen. Manchmal kommt es sogar vor, dass uns ein Lied tief im Innersten berührt, Gänsehaut auslöst, und uns mit sich hinfort trägt, so als wären wir ein Teil der Geschichte, die erzählt wird.

Doch wieder zurück zum Yoga. Für die meisten von uns ist es eine der schwierigsten Übungen, die Gedanken leiser zu schalten, und zu lernen, sie vorübergehend auch mal auszublenden. Wenigstens für die Zeit auf der Matte.


Und wenn es mir hilft, eine spezielle Playlist beim Yoga zu hören, eine Playlist voll mit Mantren, mit beruhigenden Klängen oder voll mit Songs, die mein Herz erwärmen: Wieso sollte ich sie nicht als kleines Helferlein einsetzen?


Ich erstelle meine Playlists über Spotify, und benenne die Playlist entsprechend nach zwei Kategorien:

  • Dauer (45, 75 oder 90 Minuten)

  • Kategorie (Healing, Female, Traditional, ...)

Je nach Tagesverfassung wähle ich die Playlist aus, die mich am meisten anspricht.


Derzeit höre ich vor allem die "Healing"-Playlist. Die meisten Songs darauf stammen vom großartigen Sänger Sam Garrett und ich kann ihn euch nur wärmstens empfehlen.


Hier findet ihr meine liebsten Playlists:


Playlist Traditionell 90':

https://open.spotify.com/playlist/0R49n6HCIqBOSOFe44fSxw?si=78775592ce1b4307


Playlist Healing 90':

https://open.spotify.com/playlist/3fqNanFMNbuO1Z9L9Kyrdg?si=31f1dabc43e74b03


Playlist Kali 90':

https://open.spotify.com/playlist/2U3VXbILnzHrSOl1kukYGt?si=ac5046f0a31f47c6


Playlist Power 75':

https://open.spotify.com/playlist/3bfcK8exCHGtq9fHQHjBzG?si=38ed4b543e1f4ddf


Was sind deine Lieblingssongs, zu denen du praktizierst?


Namasté,

deine Moni


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